Trägt sich mit goldenen Buchstaben ins Geschichtsbuch ein. © WikipediaDer Pariser Senat hat am Montag trotz aller Drohungen der Türkei ein neues Völkermordgesetz verabschiedet. Der Außenminister der Republik Armenien, Eduard Nalbandian, begrüßte die französische Entscheidung und sagte: „Der Tag, an dem das Gesetz angenommen wurde, trägt sich mit goldenen Buchstaben nicht nur in das Geschichtsbuch der armenisch-französischen Freundschaft ein, sondern auch in die Chronik des Schutzes der Menschenrechte in der Welt.“
Auch die Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Genozid, für Völkerverständigung e.V. (AGA) begrüßt in einer Pressemitteilung die französische Entscheidung als einen „nachahmenswerten wichtigen Schritt zur Bekämpfung von Völkermord.“ AGA hatte bereits 2008 eine Petition beim Bundestag eingereicht, um eine ähnliche Ausweitung des §130 StGB (Volksverhetzung) zu erreichen.
Antrag von AGA beim Petitionsausschuss kann hier aufgerufen werden.







Der Rückzug ohne Lied.




